Nachhaltige Bewirtschaftung – Wie digitale Lösungen im Immobilienbetrieb zum Klimaschutz und zur Nachhaltigkeit beitragen

Feb 9, 2021 4:00:17 PM ALLGEMEIN

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Die Immobilienwirtschaft wird Stück für Stück von der Klimaschutzpolitik in die Verantwortung genommen – zu Recht, denn aktuell sind etwa ein Drittel der CO2-Emissionen gebäudebezogen. Über Zertifizierungsschemas und Taxonomien finden die Klimaschutzziele Eingang in die Strategien der Immobilienunternehmen. Sie äussern sich in Anforderungen an Neubauten beispielsweise hinsichtlich verwendeter Materialien, Dämmstoffe und einer effizienten Gebäude- und Bautechnik oder in der Renovation über Absenkpfade. 

Aber auch digitale Lösungen für die Nutzung im Immobilienbetrieb können eine Immobilie nachhaltiger machen. Oft fragen uns Kunden, welche Beiträge zur Nachhaltigkeit eine Mieterplattform leisten kann. Deshalb fassen wir hier die wesentlichsten Beiträge zusammen.

Nachhaltige Lösungen auf der ökologischen, sozialen und ökonomischen Ebene finden

Immobilienunternehmen, können mit einer Mieterplattform auf allen Seiten im klassischen Nachhaltigkeitsdreieck von Ökologie, Sozialem und Ökonomie Wert schaffen und entsprechende Beiträge in klassischen Zertifizierungsschemen wie GRESB anrechnen lassen. Das schafft direkte Mehrwerte für die Eigentümer, aber auch für die Mieter und für die Verwalter.

1. Ökologische Aspekte einer Mieterplattform

Aus ökologischer Perspektive tragen Mieterplattformen erst mal durch die Digitalisierung von papierbasierten Prozessen zu einem geringeren Ressourcenverbrauch bei. Auch wenn das auf den ersten Blick marginale Beiträge zu sein scheinen, so summieren sie sich in einem Portfolio. Viel wichtiger scheint aber, dass nahtlose digitale Prozesse auch zu einem Qualitätsgewinn und zu einer Zeitersparnis führen. Was lange dauert und schlecht koordiniert ist, neigt automatisch dazu, mehr Ressourcen zu verschwenden. Beispielsweise konnten wir bei Allthings zeigen, dass die Kommunikation zwischen Mietern und Handwerkern um 50% effizienter organisiert werden kann durch eine digitale Plattform, und entsprechend weniger Fehlkoordination oder Leerfahrten bei Reparaturen verbucht wurden.

Zusätzlich führen modular zuschaltbare Smart Home und smarte Gebäude-Anwendungen sowohl zu gezielterem Ressourcenverbrauch als auch zu einem erhöhten Verbrauchs-Bewusstsein, bspw. über Visualisierung und Vergleich von Energiedaten. Dadurch können Nutzern von Gebäuden ökologische und ökonomisch sinnvolle Vorschläge zu einer nachhaltigeren Nutzung des Gebäudes gemacht und diese in einem zweiten Schritt pragmatisch umgesetzt werden.

2. Auch soziale Nachhaltigkeit wird durch eine Mieterplattform gefördert

Auch bei der Integration verschiedener Anspruchsgruppen und beim Strukturieren von Feedbackprozessen leisten Mieterplattformen einen Beitrag zur sozialen Nachhaltigkeit. Dies gilt besonders bei Neubauquartieren, in denen Mieterapplikationen beispielsweise durch ihre sozialen Funktionen der Anonymität und der Ghettoisierung entgegenwirken können. Aber auch in Beständen tragen Mieterapplikationen zur sozialen Nachhaltigkeit bei: In vielen Mieterapplikationen bieten Mieter anderen Mietern direkt Nachbarschaftsdienste an. Das war gerade während der Corona-Lockdowns besonders zu spüren und schlug sich in einer um den Faktor 2.5x höheren Nutzung nieder. 

3. Sparsamer Umgang mit Ressourcen ist auch gut für den Geldbeutel

Aus ökonomischer Sicht tragen schliesslich Funktionen der Sharing Economy zu gesteigerter Nachhaltigkeit bei. Das fängt bei Leihangeboten unter Mietern an, geht über lokale Marktplätze in Gebäuden und Quartieren, hin zu integrierten Sharing Angeboten für Elektrofahrzeuge oder geteilte Kraftfahrzeuge. 

Sie sind daran interessiert, wie sie über den Einsatz einer Mieterapplikation zur Nachhaltigkeitsstrategie in Ihrem Unternehmen beitragen können? Melden Sie sich gerne bei uns.

 


 

The real estate industry is gradually being held accountable by climate protection policy - and rightly so, since around one third of CO2 emissions are currently building-related. Climate protection targets are being incorporated into the strategies of real estate companies via certification schemes and taxonomies. They are expressed in requirements for new buildings, for example, with regard to the materials used, insulation materials and efficient building and construction technology, or in renovation via reduction paths.

But digital solutions for use in real estate operations can also make a property more sustainable. Customers often ask us what contributions to sustainability a tenant platform can make. That's why we summarize the most important contributions here.

Finding sustainable solutions on the ecological, social and economic level

Real estate companies, can create value with a tenant platform on all sides in the classic sustainability triangle of ecology, social and economy and have corresponding contributions credited in classic certification schemes such as GRESB. This creates direct added value for the owners, but also for the tenants and for the managers.

1. Ecological aspects of a tenant platform

From an ecological perspective, tenant platforms first contribute to lower resource consumption by digitizing paper-based processes. Even if these seem to be marginal contributions at first glance, they add up in a portfolio. But it seems much more important that seamless digital processes also lead to quality gains and time savings. Things that take a long time and are poorly coordinated automatically tend to waste more resources. For example, at Allthings we were able to show that communication between tenants and craftsmen can be organized 50% more efficiently through a digital platform, and correspondingly fewer miscoordination or empty runs were booked for repairs.

In addition, modular smart home and smart building applications lead to both more targeted resource consumption and increased consumption awareness, e.g. via visualization and comparison of energy data. As a result, users of buildings can be made ecologically and economically sensible suggestions for a more sustainable use of the building and these can be implemented pragmatically in a second step.

2. Social sustainability is also promoted through a tenant platform.

Tenant platforms also contribute to social sustainability when it comes to integrating different stakeholder groups and structuring feedback processes. This is especially true in new construction neighborhoods, where tenant applications can counteract anonymity and ghettoization, for example, through their social functions. But tenant apps also contribute to social sustainability in existing buildings: In many tenant apps, tenants offer neighborhood services directly to other tenants. This was particularly noticeable during the Corona lockdowns and was reflected in a factor of 2.5x higher usage.

3. Economical use of resources is also good for the wallet

Finally, from an economic perspective, sharing economy functions contribute to increased sustainability. This starts with rental offers among tenants, continues with local marketplaces in buildings and neighborhoods, and ends with integrated sharing offers for electric vehicles or shared motor vehicles.

Are you interested in how you can contribute to your company's sustainability strategy by using a tenant app? Feel free to get in touch with us.